Eschborn-Frankfurt

Der Radklassiker am 1. Mai - 17 Rennen - 1 Tag - seit 1962.
Elite | ŠKODA Velotour | U23 | U19-Bundesliga | Süwag Energie Nachwuchs-Cup | „kinder+Sport mini tour" | Expo | e-Race

Spannender als 24 Mal Schokolade und bestimmt ein tolles Geschenk:

Der Radklassiker Adventskalender

Eschborn-Frankfurt und ŠKODA Velotour finden im Herbst nicht statt ­– Fokus auf 60. Jubiläumsausgabe am 1. Mai 2021

Die gemeinsame Prüfung der Städte Eschborn und Frankfurt mit der Gesellschaft zur Förderung des Radsports hat ergeben, dass eine Herbst-Alternative für den Radklassiker in diesem Jahr nicht im bekannten Format umsetzbar ist. Mit seinen 18 Veranstaltungen an einem Tag und fast 8.000 aktiven Sportlern und Sportlerinnen ist Eschborn-Frankfurt weltweit einzigartig. Seit über 50 Jahren bringt das Rennen internationale Profis, Hobbysportler, Nachwuchstalente und Kinder sowie hunderttausende Zuschauer am Fahrradfeiertag zusammen. Diese Vielfalt sollte auch bei einer Verschiebung beibehalten werden. Für die Organisation, Kommunen und Genehmigungsbehörden besteht aber nach wie vor große Ungewissheit, ob eine Veranstaltung mit diesem Charakter im Herbst stattfinden kann.

Unsere Hoffnung war, Ende Mai mit klarem Blick auf den Herbst zu schauen. Aber auch die jetzige Lage erlaubt keine Planbarkeit für eine Großveranstaltung im Format von Eschborn-Frankfurt nach dem 31. August. Es gibt leider keine Garantie, dass der Radklassiker im September tatsächlich umsetzbar ist. Aber genau diese Sicherheit ist notwendig für eine verantwortungsbewusste Durchführung mit tausenden von Sportlern und Sportlerinnen, den vielen Kindern und Zuschauern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

Adnan Shaikh, Bürgermeister der Stadt Eschborn, und Markus Frank, Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main, unterstreichen die gemeinsame Entscheidung: „Eschborn-Frankfurt ohne tausende Teilnehmer der ŠKODA Velotour, ohne Taunus-Ikonen oder City-Skyline, ohne strahlende Kinderaugen vor der Alten Oper, ohne die Radsport-Weltelite oder feiernde Zuschauer? Das wäre nicht der Fahrradfeiertag, der seit fast 60 Jahren bei uns in der Region fest verwurzelt ist. Die Unsicherheit für den Herbst erhöht die ohnehin große organisatorische Herausforderung, die eine solch vielfältige Veranstaltung mit sich bringt. Wir blicken nach vorne und freuen uns auf ein großartiges Jubiläum des Radklassikers am 1. Mai 2021.“

Damit geht die 59. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt als digitale Premiere in die Geschichtsbücher des Rennens ein. Mit dem ersten ŠKODA Velotour E-Race, zu dem sich 1.500 Teilnehmer aus 25 Ländern angemeldet hatten, wurde am 1. Mai der langen Radklassiker-Tradition ein modernes Kapitel hinzugefügt.

In den kommenden elf Monaten wird nun ein einzigartiges 60. Jubiläum des Radklassikers organisiert. Für den 1. Mai 2021 sind neben dem Profi-Rennen bereits die ŠKODA Velotour, der City Ride Frankfurt, Nachwuchs-, Bundesliga- und Inklusionsrennen, der Süwag Energie Nachwuchs-Cup und die „kinder+Sport mini tour“ fest eingeplant. Nach dem großen Erfolg des E-Race vor wenigen Wochen wird geprüft, ob virtuelle Rennen die drei Strecken der ŠKODA Velotour zukünftig ergänzen und so das Jedermannrennen weltweit erlebbar machen.

Die für 2020 gemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der ŠKODA Velotour erhalten eine persönliche Information zu den wichtigsten Fragen.

Abwechslungsreicher Radklassiker ein voller Erfolg

In diesem Jahr zeigte sich Eschborn-Frankfurt von ganz neuen Seiten. Vom vierstündigen HR-Spezial über eine Ausfahrt mit John Degenkolb bis zum ŠKODA Velotour E-Race hat der „Radklassiker Daheim“ den Radsportfans einen abwechslungsreichen 1. Mai beschert.

Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, sagt: „Der Radklassiker ist und bleibt ein Feiertag. Heute haben wir ein modernes Kapitel dieser Tradition hinzugefügt. Innovatives Sendekonzept beim HR, virtuelles Rennen für Alle und ein Dutzend Profis, die sich beteiligen. Auch wenn dieser 1. Mai ein Event der neuen Art war, wie immer war er vielfältig und für Alle.“

Das Kommentatoren-Duo Florian Nass und Fabian Wegmann hat durch die kurzweilige TV-Sendung geführt, in der Ikonen und Geschichten entlang der Radklassiker-Strecke herausgestellt wurden. Mit Pascal Ackermann, John Degenkolb und Alexander Kristoff war das gesamte Podium des vergangenen Jahres via Live-Schalten zu Gast beim HR. Weitere Profis, wie Rick Zabel, Simon Geschke und André Greipel, haben den Zuschauern aus ihrem Trainingsalltag in Zeiten der Corona-Pandemie berichtet. Athleten, wie Emma Hinze, Kristina Vogel, Maximilian Levy, Lukas Kohl und Ironman Sebastian Kienle sorgten für weltmeisterliche Atmosphäre auch abseits des Straßenradsports. Denn wie immer am 1. Mai galt auch 2020: Jeder kann beim Radklassiker mitmachen.

Für Lokalmatador John Degenkolb war es ein besonderer Tag der Arbeit, denn er ist Teile der Profistrecke abgefahren. Vom Original-Start in Eschborn, inklusive Startschuss vom Bürgermeister der Stadt Eschborn Adnan Shaikh, ging es für den 31-jährigen aus Oberursel ganz allein auf die Radklassiker-Strecke. Bei einem Zwischenstopp im Zielbereich des Radrennens vor der Alten Oper traf sich Degenkolb mit Markus Frank, Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main. Weiter ging es zu einem Wahrzeichen des 1. Mai: der Mammolshainer Stich. An dem Symbol im Taunus sorgen traditionell tausende Zuschauer für wahre Radklassiker-Atmosphäre. Ohne Zuschauer aber mit vielen Erinnerungen sorgte der Anstieg auch in diesem Jahr für Gänsehaut beim Klassikerspezialisten.

Für ein neues Radklassiker-Erlebnis sorgte auch das ŠKODA Velotour E-Race. Das virtuelle Rennen über 40 Kilometer von Eschborn durch die Frankfurter City und wieder zurück nach Eschborn wurde auf der Trainingsplattform Rouvy gefahren. Angeführt vom Vorjahressieger Pascal Ackermann und vielen Profis haben sich 1.500 Hobbysportler aus 25 Ländern für die digitale Ausfahrt registriert. Aufgrund der großen Nachfrage musste die Kapazität der virtuellen Radklassiker-Ausgabe sogar zweimal aufgestockt werden. Den Sieg der Premierenausgabe darf sich Damiano Cima aus der Gazprom-RusVelo Equipe in seine Palmarès eintragen.

NOCHMAL FAHREN?

Die Strecke auf Rouvy ist für weitere Ausfahrten geöffnet und für Jedermann und Jederfrau weiterhin befahrbar.

 

HIER GEHT'S ZUR ANMELDUNG