Die Elite der UCI WorldTour beim Radklassiker

Die 60. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt bietet den Profis den gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Das WorldTour-Rennen steht in einer Reihe mit den großen Klassikern im internationalen Radsportkalender und markiert das Finale der Frühjahrs.

Strecke

Streckenhighlights

How to follow

Ergebnisse

News:

Eschborn-Frankfurt und ŠKODA Velotour finden am 19. September statt

Gemeinsam mit der Stadt Eschborn und der Stadt Frankfurt am Main hat die Gesellschaft zur Förderung des Radsports entschieden, die Jubiläumsausgaben von Eschborn-Frankfurt und der ŠKODA Velotour auf den 19. September 2021 zu verschieben.

Weiterlesen:

Trotz aller Zuversicht und einem angepassten Veranstaltungskonzept kann die Durchführung des Radklassikers am 1. Mai nicht sichergestellt werden. Sechs Wochen vor dem traditionellen Termin ist eine verlässliche Planung nicht möglich, da Großveranstaltungen in Deutschland weiterhin untersagt sind. Der neue Veranstaltungstermin, Sonntag der 19. September, wurde gemeinsam mit der Stadt Eschborn und der Stadt Frankfurt am Main festgelegt. Die Union Cycliste Internationale (UCI) hat das neue Datum für das WorldTour-Rennen heute ebenfalls bestätigt.

Der 1. Mai kommt in diesem Jahr leider etwas zu früh für den Radklassiker. Es ist noch nicht an der Zeit für ein so vielfältiges Event wie Eschborn-Frankfurt, inklusive Besuchern an der Strecke und Teilnehmern der ŠKODA Velotour. Ab heute sind es genau 6 Monate bis zum 19. September. Wir sind zuversichtlich, dass wir dann ein Jubiläum mit allen Zutaten feiern werden, die den Radklassiker ausmachen“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

„Mein Dank gilt den Behörden und der UCI für ihre Flexibilität und Unterstützung, einen neuen Platz im Kalender zu finden. Wir werden versuchen, den Profis die bestmögliche Generalprobe für die UCI Road World Championships zu bieten, denn eine Woche nach Eschborn-Frankfurt findet in diesem Jahr das UCI Worlds-Straßenrennen statt“, blickt Rach voraus auf den 19. September.

David Lappartient, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, sagt: „Ich freue mich, dass es gelungen ist eine Lösung zu finden, damit Eschborn-Frankfurt trotz der derzeit schwierigen gesundheitlichen Situation in diesem Jahr stattfinden kann. Diese Verschiebung bedeutet, dass der Radklassiker wieder Teil der UCI WorldTour ist, nachdem das Rennen letztes Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden musste. Das sind nicht nur für den deutschen Radsport gute Nachrichten, sondern für alle Anhänger unseres Sports. Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die an diesem Ergebnis gearbeitet haben, für ihre Kooperation bedanken, insbesondere den Städten Eschborn und Frankfurt sowie allen Akteuren des Profi-Radsports.“

Der gesamte Bericht

Ackermann siegt im Sprint vor Degenkolb & Kristoff

Mit Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) gewinnt zehn Jahre nach Fabian Wegmann wieder der deutsche Meister beim Traditionsrennen Frankfurt-Eschborn. Der Sprinter setzte sich bei der 58. Austragung des deutschen Klassikers nach 187,5 Kilometern an der Alten Oper in Frankfurt im Sprint vor Lokalmatador John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Seriensieger Alexander Kristoff (Team UAE Emirates) durch.

Weiterlesen:

 „Ich habe aktuell einfach unglaublich viel Spaß am Radsport. Das kann man glaube ich auch sehen. Das Selbstvertrauen kommt aber auch von meinen Teamkollegen. Wir fahren die Rennen mittlerweile lieber von vorne und zeigen Präsenz. Das motiviert mich auch für das Finale. Der Sprint war allerdings etwas früh für mich, aber Kristoff kam dann von hinten an mir vorbei und war der perfekte Anfahrer. Die anderen haben in den Anstiegen etwas Probleme bekommen, ich habe mich aber sehr gut gefühlt. Daher habe ich mir gedacht, ich ziehe mein Ding durch und habe nicht mehr auf die anderen geschaut. Und ich wusste aus den vergangenen Wochen und meinem Training, dass ich eine sehr gute Form habe“, sagte der Sieger Ackermann nach 4:23:26 Stunden Fahrzeit im Ziel. Der letzte Sieger im deutschen Meistertrikot in Frankfurt war Fabian Wegmann 2009. Für Ackermann bedeutete der Sieg außerdem eine gelungene Generalprobe für sein Debüt beim Giro d’Italia am 11. Mai.

„Ich hatte unterwegs in den Anstiegen ein paar Probleme, meine Teamkollegen mussten mich zweimal ins Hauptfeld zurückbringen. Ich hatte nicht die besten Beine und auf den Finalrunden in Frankfurt habe ich auch noch Krämpfe bekommen, daher hatte ich nicht das beste Gefühl im Sprint. Aber ich habe es dennoch aufs Podium geschafft, damit bin ich zufrieden. Gegen die anderen Jungs auf dem Podium hatte ich heute keine Chance. Ich werde nächstes Jahr zurückkommen und versuchen, wieder zu gewinnen“, sagte hingegen Kristoff. Der geschlagene Norweger hatte zuletzt den deutschen Klassiker viermal in Folge gewonnen. Fünf Siege in Serie bei demselben Klassiker waren noch nie einem Fahrer in der Radsport-Geschichte gelungen.

Der gesamte Bericht (PDF)