Die Elite der UCI WorldTour beim Radklassiker

Die 60. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt bietet den Profis den gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Das WorldTour-Rennen steht in einer Reihe mit den großen Klassikern im internationalen Radsportkalender und markiert das Finale der Frühjahrs.

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Das Roadbook der 60. Edition zum Download

872 Tage ist es her, seitdem sich Pascal Ackermann mit seinem Sieg im Trikot des deutschen Meisters vor der Alten Oper in Frankfurt als 45. Sieger in die Geschichtsbücher von Eschborn-Frankfurt eintragen durfte. Diesen Sonntag wird der Sieger der 60. Jubiläumsausgabe gesucht. Hier das Roadbook zum Lesen zu Hause:

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Top-Gäste zum Geburtstag: Große Namen kommen zum Radklassiker

Es wird ein hochkarätiges Jubiläum. Für den 19. September haben sich große Namen angekündigt, um die 60. Radklassiker-Ausgabe zu feiern. Erstmals starten 13 Teams aus der WorldTour bei Eschborn-Frankfurt und die Startliste verspricht großen Sport. Das komplette Podium der letzten Ausgabe ist dabei – ein Wiedersehen der noch aktiven Radklassiker-Sieger: Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe, Sieger 2019), John Degenkolb (Lotto Soudal, Sieger 2011) und Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates, Sieger 2014-2018).

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Dazu können sich die Fans auf Deutschland Tour-Gewinner Nils Politt (Bora-hansgrohe) freuen. Neben Politt sind gleich drei weitere Etappensieger der diesjährigen Tour de France beim Radklassiker dabei. Auch Politt's Teamkollege Patrick Konrad sowie Dylan Teuns (Bahrain Victorious) und Bauke Mollema (Trek-Segafredo) wollen beim WorldTour-Rennen glänzen.

Radklassiker vereint Tour de France- und Klassiker-Stars

Die Liste klangvoller Namen wird durch viele Klassiker-Stars noch umfangreicher. Mit Ex-Olympiasieger Greg van Avermaet (AG2R Citroën Team) und Ex-Weltmeister Philippe Gilbert (Lotto Soudal) treffen zwei weitere Paris-Roubaix-Gewinner auf Lokalmatador Degenkolb. Trek-Segafredo bringt mit Vincenzo Nibali und Mads Pedersen einen Tour de France-Sieger und den Weltmeister von 2019 in den Taunus. Sie werden sich unter anderem mit dem italienischen Landesmeister Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious), Grand-Tours-Etappensieger Michael Matthews (Team BikeExchange) und dem zweifachen Etappensieger der diesjährigen Vuelta a España Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) messen.

Für die heimischen Fans treten viele deutsche Stars beim Radklassiker an: neben Ackermann und Politt haben sich auch Phil Bauhaus (Bahrain Victorious), Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe), Simon Geschke (Cofidis), André Greipel (Israel Start-Up Nation) und der Gewinner des Weißen Trikots der Deutschland Tour Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) angekündigt.

Generalprobe für die Weltmeisterschaft

Die eindrucksvolle Startliste unterstreicht den besonderen Radklassiker-Termin in diesem Jahr. Eschborn-Frankfurt wird zur WM-Generalprobe, denn das Rennen findet genau eine Woche vor den UCI Road World Championships statt. Viele Fahrer nutzen den Taunus für einen letzten Belastungstest, bevor es für sie nach Flandern geht. Auf 187,4 Kilometern fahren sie vom Start in Eschborn zunächst in die Frankfurter City und weiter zum Anstieg auf den Feldberg. Danach geht es auf die ikonische Taunusrunde: viermal über den Mammolshainer Stich, zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. Mehr als 3.200 Höhenmeter haben die Profis bereits in den Beinen, wenn auf der Mainschleife in Frankfurt die Vorbereitungen für die Entscheidung an der Alten Oper getroffen werden.

TV statt Strecke – Für ein sicheres Rennen den Radklassiker im TV schauen

Für die Jubiläums-Edition gibt es eine klare Fan-Empfehlung: den besten Blick auf das Rennen bietet die Live-Übertragung im hr Fernsehen. Zur Einstimmung wird ab 12:30 Uhr der Film "60 Jahre Radrennen" gezeigt – eine Dokumentation über die letzten sechs Jahrzehnte des Radklassikers. Pünktlich zum Start der Profis beginnt um 13:15 Uhr die fünfstündige Live-Übertragung im TV und per Live-Stream.

Um ein sicheres Rennen am 19. September zu gewährleisten, sind Zuschauer im Startbereich in Eschborn nicht zugelassen. Auch den Fans entlang der Strecke wird empfohlen, das Rennen daheim im TV anzuschauen. Hierauf weisen 150 Plakate hin, die seit einigen Tagen an den Hotspots hängen. Bekannte Streckenfeste finden nicht statt und es wird kein Programm an den Taunus-Ikonen, wie dem Mammolshainer Stich, geben.

Für den Zielbereich an der Alten Oper in Frankfurt sind 800 Personen zugelassen. Für sie gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), die Maskenpflicht, die Kontaktnachverfolgung per App sowie ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern.

6.000 Teilnehmende bei der ŠKODA Velotour

Am 19. September wird ein Doppel-Jubiläum gefeiert, denn auch die ŠKODA Velotour hat einen Jahrestag. Zum 20. Mal erleben die Hobbyradsportler*innen einen wahren Jedermann-Klassiker. Für die beiden Strecken werden 6.000 Startende erwartet. Die ŠKODA Velotour Classic (100 Kilometer) beginnt morgens vor den Profis in Eschborn. Legendäre Anstiege und Taunus-Ikonen, vom Feldberg bis zum Mammolshainer Stich, warten auf die Hobbysportler*innen. Nachmittags führt die ŠKODA Velotour Skyline über 40 nahezu komplett flache Kilometer bis in die Frankfurter City und wieder zurück nach Eschborn. Für beide Strecken erfolgt der Start in diesem Jahr aus verkleinerten Startblöcken, die mit zeitlichem Abstand versetzt ins Rennen geschickt werden. Für alle Teilnehmenden gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Alle Informationen und Zeitpläne rund um die ŠKODA Velotour sind jederzeit auf www.skoda-velotour.de zu finden.