Inklusion, die bewegt
Beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt steht der Sport allen offen. Seit 2016 setzen wir mit dem „VGF – Alle fahren mit – Inklusionsrennen“ ein sichtbares Zeichen für Teilhabe: Schüler:innen mit und ohne Behinderung gehen hier gemeinsam auf die Strecke – mitten in der Frankfurter Innenstadt, vor großem Publikum, auf derselben Zielgeraden wie die Profis.
Ein Moment, der verbindet – und zeigt, wie Inklusion durch Bewegung Wirklichkeit wird.
Gemeinsam ins Ziel - Gelebte Werte auf der Strecke
Beim Inklusionsrennen erleben Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung, was echte Teilhabe bedeutet. Auf der offiziellen Zielgeraden des Radklassikers stehen nicht Konkurrenz oder Leistung im Vordergrund, sondern Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsamer Stolz.
Wenn gemischte Tandems unter dem Jubel der Zuschauer:innen die letzten Meter zurücklegen, entsteht ein Moment, der verbindet – über Unterschiede hinweg. Es ist ein Rennen, das Mut macht, stärkt und zeigt, wie Sport Barrieren abbauen kann.
Sport soll für alle zugänglich sein – und dabei mehr bewegen als nur das Rad.
VGF - Alle fahren mit - Inklusionsrennen 2026
Datum: 1. Mai 2026
Ort: Innenstadt Frankfurt, Zielbereich an der Alten Oper
Strecke: letzte Runde des Profirennens
Geplanter Start: früher Nachmittag (genaue Uhrzeit folgt)
Teilnehmende Schulen:
– Paul-Hindemith-Schule (Frankfurt)
– Panoramaschule (Schmitten)
Format: Gemeinsame Fahrt mit inklusiven Teams
Grußwort
Liebe Radsport-community, liebe Schülerinnen und Schüler,
Sport bringt die Menschen zusammen. Als Bürgermeisterin von Frankfurt und Dezernentin für Vielfalt, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt freue ich mich, Schirmfrau des 11. Inklusionsrennens zu sein.
Am 1.Mai zeigt der Radklassiker Eschborn wieder wie gelebte Inklusion aussieht. Inklusion bedeutet, dass Alle mitmachen können. Das heißt, dass wir die Voraussetzungen schaffen, dass Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen überall teilhaben können, wenn sie das möchten. So wie beim Inklusionsrennen, bei dem Schüler:innen der Paul-Hindemith-Schule und der Panoramaschule teilnehmen.
Hier haben Schüler:innen mit und ohne Behinderung, die Möglichkeit Rad zu fahren wie die Profis. Sie dürfen ihr Können vor Publikum und mitten in der Stadt präsentieren. Sie fahren dabei in Tandems und unterstützen sich gegenseitig. Das stärkt das Selbstvertrauen und den Teamgeist der Jugendlichen.
Es sind Events, wie das Inklusionsrennen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer diversen Stadt stärken. So kann Radsport auch ein Mittel für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft sein. Es zeigt konkret, dass Barrierefreiheit und Anpassungen möglich sind. Im Sport und darüber hinaus.
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg
Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt