So groß wie nie: 12.000 Teilnehmende bei der ADAC Velotour
1 Mai 2026 - 18:26
Rekordbeteiligung, begeisterte Teilnehmende und tausende Zuschauer:innen entlang der Strecke: Die ADAC Velotour hat am 1. Mai eindrucksvoll gezeigt, welche Strahlkraft der Breitensport rund um den Radklassiker Eschborn–Frankfurt entfaltet. Mit rund 12.000 Teilnehmenden verzeichnete die Veranstaltung mit Rennen über drei verschiedene Distanzen so viele Starter:innen wie nie zuvor.
Bereits am frühen Morgen wurde Eschborn zum Treffpunkt der Radsport-Community. Fahrer:innen aller Leistungsniveaus gingen aus 21 Startblöcken auf die Strecke. Fast die Hälfte der Teilnehmenden (43 Prozent) startete zum ersten Mal bei der ADAC Velotour. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal 15 Jahre alt, der Älteste stieg mit beachtlichen 84 Jahren in den Sattel. Die Vielfalt der ADAC Velotour spiegelt sich auch in der Internationalität wider. Teilnehmende aus 75 Nationen aus aller Welt standen an der Startlinie.
Unter ihnen auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, der bereits an der Startlinie sagte: „Eschborn–Frankfurt hält wieder alles, was es im Vorfeld versprochen hat. Ich fahre jetzt zum sechsten Mal mit und ich freue mich vor allem auf die Highlights wie den Feldberg und den Mammolshainer Stich. Es ist der perfekte Radtag!“
Die Breitensportler:innen konnten zwischen drei Distanzen wählen: die 40 Kilometer lange Skyline, den 85 Kilometer langen Taunus Express sowie die anspruchsvolle Taunus Classic über 97 Kilometer. Besonders die Passagen rund um den Feldberg und den Mammolshainer Stich sorgten dabei für sportliche Herausforderungen und für zahlreiche emotionale Momente entlang der Strecke.
Auch in diesem Jahr war die Unterstützung durch das Publikum ein prägender Faktor: In Eschborn, Frankfurt und den Taunus-Gemeinden begleiteten tausende Zuschauer die Fahrer:innen und sorgten für eine besondere Atmosphäre entlang der gesamten Route.
Neben dem gemeinschaftlichen Erlebnis wurden auch die schnellsten Fahrer:innen des Tages ermittelt. Pia Kummer (Red Bull) gewann die 97 Kilometer lange Taunus Classic der ADAC Velotour. In 2:31:46 Stunden setzte sich die Siegerin auf der anspruchsvollsten Strecke des Tages durch. Bei den Männern überquerte Forian Sauer (TEAM STRASSACKER) nach 2:18:45 Stunden als Erster die Ziellinie und krönte sich damit zum schnellsten Fahrer eines Rennens, das in diesem Jahr so viele Teilnehmende wie nie zuvor verzeichnete.
Auf der 85 Kilometer langen ADAC Velotour Taunus Express setzte sich Alexander Steffens (AS Cycling Team) in 2:02:36 Stunden durch. Bei den Frauen gewann Kristin Plümer (HansaSoestRacing) in 2:23:59 Stunden. Die 40 Kilometer lange Distanz Skyline entschied Nadine Faber in 1:03:46 Stunden für sich, während Nico Gremm (Delta IQ Racing) das Rennen der Männer in 52:53 Minuten gewann.
Am Feldberg wurde in diesem Jahr erneut die Tissot Bergwertung abgenommen. Den elf Kilometer langen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent und rund 500 Höhenmetern absolvierten Noah Jung und Tim Jäger zeitgleich in 24:43 Minuten am schnellsten. Bei den Frauen sicherte sich Lisa Forster den Titel „Tissot Bergkönigin“ in einer Zeit von 28:52 Minuten.
Ein starkes Zeichen setzte zudem das inklusive Sportangebot: Beim VGF – Alle fahren mit – Handbike-Rennen zeigten die Athlet:innen mit großem Einsatz und beeindruckender Dynamik, wie leistungsfähig und vielseitig der Para-Radsport ist. Mit Geschwindigkeit und großem Einsatz kämpften sie um jede Position, begleitet von begeistertem Applaus entlang der Strecke.
Mit der ADAC Velotour unterstreicht Eschborn–Frankfurt einmal mehr seine Bedeutung als eines der größten Breitensport-Radsportevents in Deutschland. Die Kombination aus professionell organisiertem Rennen, anspruchsvoller Strecke und der besonderen Nähe zum UCI WorldTour-Klassiker macht den 1. Mai zu einem festen Termin für die Radsport-Community.
Wer im kommenden Jahr selbst an den Start gehen möchte, kann sich bereits jetzt vorregistrieren: Die Voranmeldung für die ADAC Velotour 2027 ist geöffnet.