Frankfurt und das „Team Taunus“ freuen sich auf das Jubliäum Eschborn, Frankfurt, Oberursel, Sulzbach, Eppstein, Schwalbach: Überdurchschnittlicher Einsatz von Behörden und Bewohnern
Sie kennen das Rennen seit Jahrzehnten und sind mit dem Herzen dabei, die Städte und Gemeinden im Taunus, durch die der Radklassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ führt. Das merkt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach immer dann, wenn eine Stadt - aus welchen Gründen auch immer - ihr Engagement im „Team Taunus“ aufgibt. „Dann steht das Telefon nicht mehr still und uns erreichen viele Mails von Bürgern, die dies beklagen“, erklärt der Veranstalter. Wechsel gab es schon immer, einige Städte und Gemeinden aber sind treu. Im Jubiläumsjahr kann Bernd Moos-Achenbach auf Eschborn, Oberursel, Sulzbach, Eppstein und Schwalbach zählen. Und natürlich auf Frankfurt, das nicht im Taunus liegt, dessen Politiker den Radklassiker aber dennoch wesentlich unterstützen. „Das ‚Team Taunus’ ist eine wichtige Säule bei unserer Streckenplanung, weil wir in diesen Städten nicht nur organisatorisch perfekt begleitet werden, sondern weil wir dort auch eine große Begeisterung bei den Bewohnern finden“, sagt Bernd Moos-Achenbach, der auf der anderen Seite für eine gute Präsentation der Gemeinden sorgt.
Hinter diesem loyalen Engagement stehen Namen, die den Wert des Traditionsklassikers erkannt haben und ihn am Leben halten: Bürgermeister Speckhardt und der Erste Stadtrat Mathias Geiger sind die Förderer des Radklassikers in Eschborn, in Frankfurt zählen zu den Freunden dieser Traditionsveranstaltung Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sportdezernent Markus Frank. Obwohl Bürgermeister Hans-Georg Brum aus Oberursel mit seinem Team im Juni den Hessentag ausrichtet, bleibt er dem Radrennen treu. Neu in diesem Kreisist Renate Wolf, die in Sulzbach zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Schwalbach mit Christiane Augsburger und Eppstein mit Peter Reus sind wie ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger am Wettkampftag mit dem Herzen beim Radsport dabei.
„Die Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden tun viel im Stillen“, erzählt Bernd Moos-Achenbach, „wenn sie Gitter aufstellen oder Kuchen für die Fans backen, der später veräußert wird. Hier wird Ehrenamtlichkeit gelebt.“ Viele Vereine helfen mit und finanzieren durch ihre Verkaufsaktivitäten einen großen Teil ihres eigenen Jahres-Budgets.
Berg- und Sprintwertungen
Berg- und Sprintwertungen sind Zuschauer-Attraktionen. Mehrere Gemeinden im Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis engagieren sich bei diesen Sonderwertungen.