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Ein Heer von Weltklasse-Fahrern streitet alljährlich um den Erfolg |
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48 Jahre hochklassige Radrennen in Frankfurt und Umgebung |
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Seit 48 Jahren gibt es das große Frankfurter Radrennen. Sein Geburtsjahr war 1962, und seitdem ging es Rund um den Henninger-Turm. Nachdem sich die Brauerei 2008 vom Radsport verabschiedet hat, wurden mit Frankfurt und Eschborn zwei neue Partner gefunden, die den Fortbestand des Rennens garantieren. Unter dem Namen „Eschborn-Frankfurt City Loop“ wurden am 1. Mai 2009 Spitzen-, Breiten- und Jugendsport gezeigt. Und die vielen Radsportfans aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet warenwieder eingeladen, die spannenden Wettbewerbe hautnah am Straßenrand zu verfolgen. Die Elite startete in Eschborn und kamauf dem Frankfurter Riedberg ins Ziel, die Breitensportler hatten ihr Zentrum in Eschborn und die Jugend ihren Rundkurs am Riedberg. Im Jahr 2010 nennt sich das Frankfurter Rennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“. Das Ziel der Elite ist vom Riedberg an die Frankfurter Alte Oper verlegt worden.
Was prägte den Radklassiker all die Jahre? Die Aufnahme in den damaligen Coupe du Monde 1964, eines Weltpokals für Firmen-Teams. Oder 1969 die Aufnahme in den Super-Prestige-Pernod, der damaligen Jahreswertung für die Rennfahrer, zu der Rund- und Etappenfahrten sowie die Weltmeisterschaft und klassische Rennen herangezogen wurden. Diese Rangliste führte Ausnahme-Rennfahrer Eddy Merckx aus Belgien sieben Jahre nacheinander an.
Prägend war auch, dass seit 1968 der 1. Mai der Stammtermin des Rennens war, das lange Zeit kein Weltcup-Rennen werden konnte, weil die Spanien-Rundfahrt parallel lief. 1995 fand auf der Darmstädter Landstraße zwar ein Weltcup-Rennen statt, doch dieser Status wurde dem Frankfurter Wettbewerb wieder entzogen, weil der Weltverband UCI Weltcup-Rennen nur am Wochenende haben will. Der Weltverband empfahl einen Wechsel in den August, aber in Frankfurt hatte man sich an den 1. Mai gewöhnt und ihn als idealen Termin ausgemacht, da am 1. Mai die Medienresonanz wesentlich höher ist als an gewöhnlichen Sonntagen.
Wie in den vergangenen vierJahren zählt „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ wieder zur zweithöchsten Klasse im Radsport, der "Hors Catégorie". Dort befand sich das Rennen im Jahr 1980 schon einmal. Damals war man im internationalen Verband froh, dass es endlich ein deutsches Straßenrennen der Profis gab, das Tradition aufbaute und nicht wie so viele andere kurz nach der Premiere wieder aus dem Terminkalender verschwand. Kein deutsches Profiradrennen hat es bisher auf mehr als 45 Austragungen nacheinander gebracht. Die Starterliste beweist alljährlich seine Anerkennung durch die besten Rennfahrer der Welt.
Erfolgreichster Fahrer in den 47 Auflagen des Radklassikers ist Erik Zabel aus Unna, der im Trikot von T-Mobile dreimal das Rennen gewann, was bisher noch keinem anderen Konkurrenten gelungen ist. „Für mich“, sagte der inzwischen vom aktiven Radsport zurückgetretene Zabel, „war das Frankfurter Rennen das wichtigste Radrennen in ganz Deutschland.“ |
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