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Im Herzen von Frankfurt und Eschborn |
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Neues bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“: Rennzentrum am Opernplatz, ein City-Rundkurs, hr3 club disco und „The Groove Generation“ |
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Der zweite Umzug innerhalb eines Jahres beim größten deutschen Frühjahrsklassiker, da stellt sich natürlich die Frage, was wann und wo stattfindet. Wichtig ist: Es gibt zwei Rennzentren und einen neuen Rundkurs. Rennzentrum 1 befindet sich auf dem Opernplatz in Frankfurt, wo die Elite am Nachmittag ihren Sieger ermittelt und die Kinder und Jugendlichen Start und Ziel haben. Sie tragen ihre Rennen auf dem 4,4 Kilometer langen Rundkurs aus, der mal in die eine und mal in die andere Richtung durchfahren wird. Die Elite kommt über die Mainzer Landstraße auf den Kurs und fährt gegen die Autofahrtrichtung ihre letzten drei Runden vor dem finalen Sprint. Hinter der Alten Oper biegen die Asse um Titelverteidiger Fabian Wegmann vom Team Milram in die Bockenheimer Anlage ein und wenden sich am Eschenheimer Tor nach rechts in die Hochstraße und die Neue Mainzer Straße. Sie umrunden die Rückseite des Schauspielhauses (Hofstraße) und passieren die Gallus- sowie die Taunusanlage und biegen links in die Mainzer Landstraße ab, wo nach etwa 500 Metern in Höhe Karlstraße ein Wendepunkt zu umfahren ist, bevor man sich wieder Richtung Alte Oper dem Ziel nähert.
Radrennzentrum 2 liegt auf dem Gelände von Mann Mobilia XXXL in Eschborn. Auch wenn in Eschborn die Profis starten, so ist das Rennzentrum dort doch in fester Hand der Breitensportler. Drei VeloTour-Klassen, zwei Skater-Kategorien, die Handbiker und die neue Gruppe der „Spezialräder“ fahren von Eschborn über Frankfurt ins Ziel nach Eschborn.
Auf dem Frankfurter Opernplatz geht von morgens bis zum späten Nachmittag „die Post ab“. Und zwar bei der hr3 club party. Diesmal unter freiem Himmel, auf der Veranstaltungsbühne von „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“. „Das ist ein Experiment“, sagt Markus Hertle, der beim Hessischen Rundfunk für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Aber ich bin guter Dinge. Wir haben Moderator Mathias Münch gefragt, ob er zusammen mit Rad-Sprecher Volker Hirth den Fans vom Frühschoppen bis kurz vor dem Finale der Weltklassefahrer einheizen will, und er hat gleich ja gesagt. Das ist doch schon einmal ein gutes Zeichen.“ Mit Spielen und Aufführungen, vor allem aber mit aktuellen Hits und dem Besten aus Pop + Rock will Münch für super Stimmung sorgen. Die jungen Sportler aber sollen dabei nicht zu kurz kommen. Für ihre Siegerehrung unterbricht Stimmungsmacher Münch selbstverständlich seine Moderation.
Ausspannen kann man im Schmucker Biergarten und die Kids auf dem Hansen-Event-Gelände beobachten, wo diese den drei großen Airdancern zuschauen oder Rätselblätter beantworten. Zum Lohn für gutes Wissen dürfen die Kleinen dann beim Gewinnspiel mitmachen. Das Tollste für sie aber ist der 40 Meter lange „Rundkurs“, auf dem sogar die Kleinsten per Bobbycar oder Kettcar das Rennen der „Großen“ nachempfinden. Der Kurs ist phantasiereich bebildert mit Motiven aus Frankfurt und dem Taunus. Ein richtiger Hingucker. Beim Start gibt es für die Kids eine echte Rückennummer und im Ziel eine wertvolle Medaille. Der einzige Unterschied: Beim Profirennen geht es um Sieg und Ehre, auf dem Hansen-Parcours ausschließlich um das Dabeisein. Auf Sitzsäcken und Sitzwürfeln können sich die jungen Sportler dann von ihrer Anstrengung erholen.
Viele Stände laden zum Bummeln ein: die Radläden zeigen das Neueste vom Radmarkt, bei Magic Mondini, dem Zauberkünstler, kann man leckere Süßigkeiten kaufen, die Bratwürste kommen von Kreiner und der 11ten Generation. Die Cheerleader der Pirates unterhalten nicht nur mit ihrem peppigen Auftritt, sie bieten zudem noch American Icecream an. Wer es lieber französisch mag, geht an den Crepes-Stand von Ralf Heim. Vacansoleil zeigt auf seinem Stand die neuesten Modelle aus ihrem Mobile Home Park. Die Firma hat für das Profirennen zwischen Eschborn und Frankfurt ihr Elite-Team gemeldet. Verkäufer bieten Lose einer mit schönen Preisen ausgestatteten Tombola an. Das Beste: Fahrräder und zwei Flugtickets nach Muscat/Oman. Nicht zuletzt präsentieren sich die Frankfurter Radvereine LG, RSG und VC dem interessierten Radpublikum. In den Pausen zwischen den vielen Rennen gibt es also viel zu tun. Punkt zwölf folgt eine weitere, besondere Attraktion: Zwanzig „freecross“-Fahrer demonstrieren eine neue Sportart. Ihr Sportgerät sieht aus wie ein modifizierter Crosstrainer: die Beine radeln und die Arme bewegen gleichzeitig zwei lange Stäbe nach vorn und zurück. Die zwanzig Freecrosser wollen doch tatsächlich auf der Mainzer Landstraße ein Rennen ausfahren.
Im Radrennzentrum Eschborn wird genauso viel Trubel sein wie in Frankfurt. Mehr als 4000 Radfahrer und Skater starten von dort ihre sportliche Herausforderung. Schon das ist spektakulär. So viele Räder auf einem Fleck. Erst kann man passiv den Start verfolgen, dann aktiv auf dem Segway-Parcours ein bisschen Spaß haben. Für die Kinder wird eine Lotto-Hüpfburg aufgebaut. Das Beste für die Zuschauer: Sie können die Elite live starten sehen und anschließend das Rennen auf der Videowand bis zum Ziel verfolgen. Radsportstände sind aufgebaut, der 1. FC Eschborn wirbt für Fußball, Kalaydo für sein Internetportal und die Dragonflyz tanzen und schminken Kinder. Schon nach einem Jahr legendär: die Hähnchen, die Mann Mobila XXXL an einem Stand anbietet.
Und den Lohn für die Mühe, ein Radrennen erfolgreich absolviert zu haben, gibt es bei der Siegerehrung auf der Bühne, wo schon vorher „The Groove Generation“ mit Funk, Soul und Pop die Stimmung aufgeheizt haben. Sie sind Finalisten des Wettbewerbes „hessen rockt“, den die Frankfurter Rundschau alljährlich organisiert und haben den „Rookie Award“ für die beste Coverband Hessens mit einem Durchschnittsalter von unter 25 Jahren bekommen.
Gerade wurde entschieden: Da die Kuppe des Feldbergs wegen massiver Winterschäden Gefahren birgt, muss aus Sicherheitsgründen die Bergwertung „Feldberg“ auf den Sandplacken vorgezogen werden. Nachdem die Aktiven die A 661 bis Hohemark und dann weiter bis zum Sandplacken gefahren sind, biegen Elite, U23, Junioren und VeloTour-Fahrer nach links Richtung Oberreifenberg ab. Sie passieren die Kuppe des Feldbergs in diesem Jahr also nicht.
Und noch eine Neuigkeit: Die Coca - Cola Erfrischungsgetränke AG mit dem Verkaufsgebiet Südwest hat bereits als offizieller Getränke Partner ihre Zusage gegeben, alle 5000 Starter mit Getränken zu versorgen. „Ich hoffe, dieses Engagement ist auch für andere Sponsoren, mit denen wir in Kontakt sind, ein Signal, bei uns mitzumachen“, sagt Veranstalter Moos-Achenbach. „In diesen schwierigen Zeiten schätzen wir den Schritt von Coca - Cola sehr.“
Eine weitere Kooperation wurde im März mit der Privat-Brauerei Schmucker aus Mossautal verabredet. Diese Privatbrauerei – 1780 gegründet – ist eine traditionsreiche und regional starke Biermarke. Das Kerngebiet der Brauerei ist das Rhein-Main-Neckar-Dreieck zwischen Darmstadt, Heidelberg und Aschaffenburg. Der größte Absatz wird jedoch im Herzen des Odenwalds erzielt.
Selbstverständlich will das Team um Moos-Achenbach im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken mit der Zeit gehen. Doch wer kennt nicht das Problem überquellender Mailverzeichnisse? Ein Overkill soll vermieden, notwendige Informationen neben der Pressearbeit und dem Internetauftritt des Radklassikers aber auf kurzem Wege angeboten werden. Man hat sich für RSS Feeds entschieden, einen Service, bei dem Kurzmeldungen von nur 140 Zeichen denjenigen erreichen, der den Dienst abonniert hat. Über die Homepage www.eschborn-frankfurt.de kann man das RSS-Angebot kostenlos buchen und erhält dann mehrmals pro Woche das Neueste auf den eigenen Computer geschickt. |
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