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Sportdezernent Markus Frank kümmert sich um Tradition und Image:
„Das Zentrum des Radklassikers muss in das Herz von Frankfurt zurück“
Frankfurt ist die Heimat des bedeutendsten und traditionsreichsten Radklassikers in Deutschland. Einst lagen Start und Ziel am Sachsenhäuser Berg, nun küren Profis, Schüler, Jugendliche und Frauen an der Alten Oper ihre Sieger. Seit seiner Jugend ist der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank ein Fans des Radrennens mit seinen 15 Wettbewerben..


Herr Frank, Sie haben den Radklassiker am 1. Mai 2009 verfolgt. Was ist Ihnen danach durch den Kopf gegangen?

Erfolgreiche Traditionen sollten nicht geändert werden. Das Radrennen „Rund um den Henninger-Turm“ hat wunderbare Bilder der Skyline Frankfurt gezeigt und ist ein wichtiger Imageträger von Frankfurt am Main. Wenn man den Zieleinlauf am Riedberg gesehen hat, dann war ganz klar, das Rennen muss wieder in das Herz der Stadt zurück.

Mit wem und wie sind Sie auf den Namen gekommen?

Das war nicht schwierig. Eschborn und Frankfurt gehören gemeinsam zu einer finanzstarken Region Frankfurt RheinMain. Von dem vorgeschlagenen Namen „Rund um den Finanzplatz“ profitieren beide Städte, und es bietet auch der Finanzbranche eine schöne Möglichkeit, sich jenseits von Aktienkursen und Finanzgeschäften darzustellen.

Warum soll das Rennen gerade an der Alten Oper ausgetragen werden?

Kultur ist spannend und interessiert jeden. Die Alte Oper übt eine besondere Anziehung aus. Rund um die Alte Oper finden jedes Jahr viele Großveranstaltungen statt, sie gehört als Wahrzeichen für die gesamte Region mit in die Rennenstrecke! Damit wird die Wichtigkeit des Sportevents verstärkt, und es ist für Zuschauer an der Strecke und zuhause vor dem Fernseher ein attraktives Bild.

Welchen Nutzen zieht die Stadt Frankfurt aus dem Wettbewerb?

Ich sehe das nicht als Wettbewerb, beide Städte haben die große Chance, sich mit dem Radrennen gemeinsam zu profilieren. Das Projekt zeigt ganz deutlich, dass die Region bei wichtigen Themen zusammensteht. Insofern kann ich die Kooperation mit der Stadt Eschborn und hier insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister explizit nur loben!

Eschborn-Frankfurt – entsteht hier in Kultur und Sport eine neue Symbiose?

Die Stadt Frankfurt wird z. B. allgemein auch als die Sportstadt, der Finanzplatz oder auch die Messestadt Deutschlands bezeichnet und hat kulturell viel zu bieten. Denken Sie an die Museen und kulturellen Ausstellungen. Und das hat einen Grund, es ist der Erfolg in den einzelnen Sparten. Eschborn ist auch sehr erfolgreich und beteiligt sich auch finanziell an den Angeboten von Frankfurt am Main, denken Sie an die Unterstützung des Städels. Durch den Radklassiker, der auf seiner Strecke beide Städte verbindet, rücken Eschborn und Frankfurt am Main noch enger zusammen. Es ist ein schönes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit

Sind Sie dem Radklassiker emotional verbunden?

Die Erinnerung, als Kind schon beim Henninger-Rennen zugeschaut zu haben und gemeinsam mit Herrn Moos-Achenbach das Gedächtnis an den Initiator dieses Rennens aufrechtzuerhalten, ist für mich ein ganz besonders emotionales Erlebnis! Am 1. Mai 1977 habe ich das erste Mal das Radrennen und Hermann Moos kennengelernt
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