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Interview mit dem Eschborner Bürgermeister Wilhelm Speckhardt: |
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Eschborn jetzt bekannt weit über die Region hinaus Bürgermeister Speckhardt schätzt den Werbewert des Radklassikers |
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Im „Team Taunus“ machte Eschborn seine ersten Erfahrungen mit dem Radklassiker, der damals noch „Rund um den henninger-Turm“ hieß. Als es dann um den Fortbestand des Rennens ging, waren die Eschborner mit Bürgermeister Wilhelm Speckhardt zur Stelle. Sie vergrößerten ihre Sponsorleistungen und Eschborn wurde sogar in den Namen des traditionsreichsten deutschen Radrennens aufgenommen.
Herr Speckhardt, wie haben Sie den Radklassiker am 1. Mai 2009 erlebt?
Das war eine tolle Veranstaltung mit Zehntausenden begeisterten Zuschauern an der Strecke. Als ich gesehen habe, wie das Radrennen angenommen wird, wusste ich, dass die Stadt Eschborn richtig gehandelt hat, bei der Rettung des Traditionsrennens entscheidend zu helfen. Die Resonanz aus der Bevölkerung war durchweg positiv.
Wird in Eschborn im Hinblick auf das Radrennen etwas verändert?
Der Start bleibt weiterhin in Eschborn. Wir werden aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres lernen und den Ablauf des Rennens in unserer Stadt noch weiter optimieren. Besonders in Hinblick auf einen reibungsloseren Verkehrsfluss.
Welchen Nutzen zieht die Stadt Eschborn aus dem Wettbewerb?
Wir können festhalten, dass dieses sportliche Ereignis wie kein anderes die Region und die Stadt Frankfurt verbindet. Ich hoffe, dass wir damit zumindest mittelfristig einen Anstoß für eine engere Zusammenarbeit in der Region gegeben haben. Zum anderen resultiert aus der Nennung des Namens Eschborn im Zuge der Berichterstattung in den Medien ein enormer Werbewert für unsere Stadt - nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus.
Eschborn-Frankfurt - entsteht hier in Kultur und Sport eine neue Partnerschaft?
Von einer Symbiose zu sprechen wäre zu viel, aber ein gutes, solides und freundschaftliches Miteinander ist mein Ziel. Grundstein dafür waren sicher die Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung zur Unterstützung des Radrennens als auch zur Förderung kultureller Einrichtungen in Frankfurt. Damit ist das Parlament mehrheitlich meinen Vorschlägen gefolgt und hat damit eine Basis für eine weitere gute Zusammenarbeit geschaffen.
Wie sehen Sie die nahe Zukunft von „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“?
Ich wünsche mir, dass auch das Rennen 2010 wieder so erfolgreich wird wie unser Premierenrennen. Ein sauberer Sport ist dabei Grundvoraussetzung für eine positive Resonanz in der Bevölkerung und auch in den Medien. Nur ohne Doping wird der Radsport in seiner heutigen Form Bestand haben - und damit auch diese Veranstaltung. |
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