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Drei Strecken für die VeloTour
Veranstalter Bernd Moos-Achenbach:
„Wir legen den Schwerpunkt auf Jugend- und Breitensport“
„Jeder deutsche Radrennfahrer, egal, ob er Profi ist oder Nachwuchsfahrer, soll die Chance haben, einmal in seiner Karriere beim Frankfurter Radklassiker zu starten.“ Das war und ist die Philosophie der Familie Moos aus Frankfurt-Sossenheim, die im Namen der von ihnen gegründeten „Gesellschaft zur Förderung des Radsports“ das Radrennen seit 48 Jahren organisiert. „Sicherlich hat die Elite das Rennen berühmt gemacht“, sagt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach, „doch man darf nicht vergessen, dass wir in fast fünf Jahrzehnten auch immer für die Amateure und die Jugend viel getan haben. Vor achtJahren sind noch die Jedermannrennen dazu gekommen.“ Mehr als ein Dutzend Wettbewerbe gibtes alljährlichbeim Frankfurter Radklassiker, das ist einmalig in der Welt. Eine solche Vielfalt bietet kein anderer Radwettbewerb in Europa, Amerika, Afrika oder Asien. „Selbstverständlich hat der Radsport durch die Dopingfälle an Renommee verloren, aber wie man bei uns sehen kann, ist er doch mehr als nur Spitzensport. Deshalb wollen wir wie im vergangenen Jahr den Schwerpunkt auf den Jugend- und Breitensport legen“, sagt Bernd Moos-Achenbach.

Diese Rennen werden bei angeboten: U23, Junioren, Jugend, Schüler, U13, U11, Nachwuchs 9-11, Nachwuchs 6-8, drei VeloTour-Wettbewerbe, Elite und die Skate-Challenge sowie die Handbiker. Der 1. Mai ist ein Tag des Breitensports: Mit 3500Startern rechnet Bernd Moos-Achenbach beim Jedermannrennen VeloTour, dazu sind 600 Kinder und Jugendliche bei Nachwuchsrennen aktiv. „Das macht doch den Radsport in Deutschland aus“, findet Bernd Moos-Achenbach. „Im Bund Deutscher Radfahrer sind 150 000 Personen Mitglied, davon haben 200 eine Profilizenz. Aber wenn man am Wochenende auf den Straßen schaut, wie viele mit ihren Rädern unterwegs sind, dann merkt man, dass Radfahren eine der wichtigsten Sportarten der Deutschen ist.“

Die U23, die für junge, talentierte Fahrer als Sprungbrett in das Profileben dient, erfreut sich großer Beliebtheit. „In dieser Klasse werden über zwanzigMannschaften bei uns fahren“, sagt Streckenleiter Rolf Heine. „Auch das Interesse aus dem Ausland ist enorm groß. Wir werden möglichst viele U23-Teams bei uns starten lassen, um in diesen kritischen Zeiten für den Radsport den jungen Sportlern eine Bühne zu geben.“

Mit 3500Startern auf den drei VeloTour-Strecken wäre Bernd Moos-Achenbach zufrieden, und bei den Skatern hofft er auf mehr als 500 Teilnehmer. Die VeloTour zählt selbstverständlich auch zu dem wiederum ausgetragenen German Cycling Cup, einer Rennserie für Jedermann.

Die Akzeptanz der VeloTour erhöhten in den vergangenen viele prominente Sportler. 2009 standen am Start: die Radfahrer Andreas Bach und Klaus-Peter Thaler, die Judokämpfer Wolf Dagenbach, Christiane Weber und Ralf Wylenzek, der Ruderer Michael Dürsch, die Ringer Jens Gündling und Alexander Leipold, die Schwimmer Gabriele Ottke und Uwe Sauer, der Leichtathlet Kurt Stenzel sowie der Canadier-Fahrer Wolfgang Kennel. Sie alle gehören Emadeus, dem Club der Sporthilfe-Athleten an, der von dem bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe für die Förderung zuständigen Gerald Frank betreut wird. „Wir wollen mit unserem Event-Angebot den ehemaligen und auch aktiven Spitzensportlern eine Plattform zum Treffen und zur Kommunikation bieten. Die VeloTour ist ein fester Bestandteil dieses Programms. Die Sportler sind gerne dabei, sie freuen sich und haben ihren Spaß“, sagt Gerald Frank, der inzwischen auf das zehnjährige Bestehen von Emadeus zurückschauen kann. Der Club hat 1000 Sportler als Mitglieder.

Immer beliebter werden die Rad- und Skater-Rennen bei Firmenangestellten. Sie melden sich unter dem Namen ihres Unternehmens an und erhalten eine separate Firmenwertung. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot auch dieses Klientel ansprechen“, sagt Unternehmer Bernd Moos-Achenbach. „Firmen begrüßen wir immer sehr gerne.“
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